Viele Künstler:innen gehen davon aus, dass ihre private Haftpflichtversicherung sie auch bei Auftritten, Proben oder Workshops absichert. Das ist ein Irrtum – und einer, der teuer werden kann.
Private Haftpflicht ≠ Versicherung für Künstler:innen
Die private Haftpflicht deckt den Alltag ab. Sobald berufliche oder gewerbliche Tätigkeiten ins Spiel kommen – ein Auftritt, ein Workshop, eine eigene Veranstaltung – greift sie in der Regel nicht mehr. Wer als Jongleur eine Lampe zerstört, als Tänzerin jemanden verletzt oder als Musiker fremdes Equipment beschädigt, bleibt ohne passende Künstler-Versicherung im Zweifel auf den Kosten sitzen.
Ist nicht der Veranstalter verantwortlich?
Manchmal – aber nicht immer, und nicht vollständig. Veranstalter haben eigene Versicherungen, die deren Risiken abdecken. Was du als auftretende Person verursachst, fällt in deinen Verantwortungsbereich. Im Schadensfall wird genau das geprüft.
Was kann schon schiefgehen?
Mehr als man denkt. Ein Kind stolpert über dein Requisit. Ein Zuschauer wird von einem Gegenstand getroffen. Du beschädigst die Bühne oder das Mischpult. Ein Teilnehmer verletzt sich im Workshop. Das sind keine Katastrophenszenarien – das sind alltägliche Risiken im Kunstbetrieb, die ohne passende Absicherung direkt zur Privatperson durchschlagen.
Was tun?
Eine Künstler-Haftpflicht ist kein Luxus, sondern Grundausstattung – so wie ein Vertrag vor dem Auftritt. Wer sich nicht sicher ist, ob und wie er abgesichert ist, sollte das prüfen – am besten mit jemandem, der die Besonderheiten des Kunstbetriebs kennt.
Das Team der Künstler-Fairsicherung berät dazu kostenlos: Termin buchen oder per Mail an info@kuenstler-fairsicherung.de.